Natalis & Co / Grimme, Natalis & Co, Braunschweig


natalis
Natalis & Co
Serien Nr.: 10116
Baujahr: ca. 1868
Bemerkung: sehr seltene, frühe deutsche Nähmaschine, Schaukelwelle für den Nadelstangenantrieb, quadratische Nadel- und Presserfußstange, alle Teile sind mit der Nummer 32 markiert.
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Persönliche Notiz:
Diese Nähmaschine von Albert Natalis & Co ist auch trotz ihres Zustandes eine meiner wichtigsten Maschinen. Als "Baustelle" ist sie in meine Sammlung gekommen. Zu der Zeit war die Maschine, in einem dafür passenden Ausschnitt, auf einem Holzgestell untergebracht. Das Handrad war nach unten auf das rechte Seitenteil des Holzgestells gerutscht, so dass der Antrieb der Maschine mit der Lederschnur, entgegen ihrer ursprünglichen Bauart, von unten nach oben geschah. Über die vielen Jahre hatten sich leider die vordere Schieberplatte, das Schiffchen und Teile der Oberfadenspannung verabschiedet. Dafür hatte die Natalis Nähmaschine einen "Schutzanstrich" erhalten, der die originale Farbe zwar nicht verbesserte, aber die blanken Teile damit gut gegen das vorzeitige Altern schützte.
Die Summe der Mängel an dieser seltenen, frühen deutschen Nähmaschine, die es bestmöglich zu beseitigen galt, war eine besondere Herausforderung, die ich dafür gerne auf mich nahm. Die Bilder oben zeigen den aktuellen aufbereiteten Zustand.


lincoln
Lincoln
Serien Nr.: 40995
Baujahr: ca. 1873
Bemerkung: seltene, interessante Nähmaschine, Presserfuss mit Glaseinsatz, eigentümliche Konstruktion für den Transporteur.
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Persönliche Notiz:
Diese vielleicht finale Version der Grimme, Natalis & Co - Lincoln Nähmaschine hat in ihrem Leben viel arbeiten müssen. Das sieht man ihr an und lässt sich auch nicht verbergen, aber sie würde trotzdem Heute noch ihren Dienst erledigen können.
Die gefällige Nähmaschinenkonstruktion hat mir zwei interessante Eigenarten dieser "Lincoln" aufgezeigt. Was ich bisher nicht wusste, wohl aber auch gängige Praxis an so einer Lincoln war, ist der Presserfuss mit einem Glaseinsatz. Bisher kannte ich die Verwendung dessen nur an Nähmaschinen des Wheeler & Wilson Systems. Ein besonderes Interesse aber verdient die spartanische Transporteureinheit an dieser Maschine. Entgegen der sonst üblichen Anordnung der Dreh- und Angelpunkte eines Transporteurs so eines Nähmaschinensystems, ein oder zwei Exzenter auf der Unterwelle und in mehreren cm Entfernung eine Lagerachse dicht unter der Grundplatte, arbeitet die Einheit an dieser Maschine mit nur einem Exzenter auf der Unterwelle und einem Lagerzapfen, der ca. 20 mm senkrecht darunter platziert ist.
Die Stern Nähmaschine vom selben Hersteller verwendet eine ähnliche Konstruktion und einige Kindernähmaschinen aus einer wesentlich jüngeren Epoche nutzen auch, aber in vereinfachter Weise, so einen Transporteurmechanismus.


mignon
Mignon
Serien Nr.: 50823
Baujahr: ca. 1875
Bemerkung: sehr seltene, schöne Nähmaschine, im Sockel zwei sich anschauende Drachen während sich die beiden Drachen im Markenzeichen voneinander abwenden.
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mignon

stern
Stern
Serien Nr.: 166823
Baujahr: ca. 1875
Bemerkung: sehr seltene, schöne Nähmaschine mit eigenwilligen Konstruktionen. Nadelstangenantrieb per Schaukelwelle, Walzenfadenspannung, Handradauslösung für den Freilauf zum Spulen bewirkt ein Hebel, der die Exzenterwelle (Achse des Handrades) verdreht.
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